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Inklusive Beschulung von Schülern mit sozial-emotionalem Förderbedarf - aber wie? Handwerkzeuge, Techniken und Methoden zur praktischen Anwendung in der Inklusion - ein Intensivkurs

Thema Inklusive Beschulung von Schülern mit sozial-emotionalem Förderbedarf - aber wie? Handwerkzeuge, Techniken und Methoden zur praktischen Anwendung in der Inklusion - ein Intensivkurs freigegeben
Inhalt/Beschreibung

Die Inklusion von Schülern mit sozialem und emotionalem Förderbedarf stellt für viele Lehrkräfte eine erhöhte Schwierigkeit dar und ist Anlass starker Besorgnis. Sie stellen fest,- dass deren Anzahl an der Förderschule ebenso steigt wie im Gemeinsamen Unterricht des Primarbereichs und der Sekundarstufe I- dass es aber an didaktischen, unterrichtsmethodischen und -organisatorischen Inklusionskonzepten mangelt, da sich die vorhandenen überwiegend auf die Schüler mit dem Förderschwerpunkt Lernen in den Integrativen Lerngruppen oder mit Sinnesbeeinträchtigungen beziehen.Auch in der Fachliteratur findet der Unterricht mit Schülerinnen und Schülern mit sozialem und emotionalem Förderbedarf kaum Beachtung. Viele Lehrer empfinden diese Schüler deshalb als besonders schwierig. Dieses Gefühl der "Schwierigkeit" entsteht sicherlich vor allem dadurch, dass Interventions- und Hand-lungsmöglichkeiten bzw. Handlungsalternativen nicht bekannt sind. Die wenigen vorhandenen Empfehlungen reduzieren sich zudem oftmals darauf, dass Geduld, Verständnis, Toleranz und ein positives Weltbild genügen. Das wird von vielen Lehrerinnen und Lehrern nicht als ausreichend empfunden.Die Förderschule mit dem Förderschwerpunkt Soziale und Emotionale Entwicklung hält jedoch ein Repertoire an Handlungskompetenzen bereit, die weit über die oben genannten Aspekte der Akzeptanz und Wertschätzung hinausgehen. Diese müssen den Kolleginnen und Kollegen in inklusiv arbeitenden Systemen vermittelt werden.

Zu erwerbende Fähigkeiten und Fertigkeiten

Zielsetzung des Seminars:In diesem Intensivkurs haben Sie die Gelegenheit, Handlungskompetenz in schwierigen Situationen und bei problematischem Verhalten von Kindern und Jugendlichen durch Kennenlernen und praktisches Trainieren von Arbeitstechniken zu erwerben und zu steigern.Teilaspekte:- Umsetzung einer speziellen Didaktik (Beziehungsdidaktik, Classroom Management)- Diagnostik (Schnellverfahren zur Verhaltensdiagnostik)- Beratung (kooperative Elterngespräche, kollegiale Fallberatung)- Streitschlichtung- Besondere Behinderungsbilder (ADHS, Autismus)- Juristische Antworten

Themenbereich Sonderpädagogische Förderung, Gemeinsamer Unterricht, Inklusion
Fächer/Berufsfelder kein Fachbezug
Zielgruppe(n) Lehrkräfte, Lehrkräfte (mehrere Schulen), Lehrkräfte mit besonderen Aufgaben
Schulform(en) Alle Schulformen
Veranstaltungsart Einzelveranstaltung
Bildungsregion Bildungsregion Bergstraße / Odenwald
Anbieter/Veranstalter
Bildungsakademie, im Verband Sonderpädagogik e. V.
Juliane Winkler
Ohmstr. 7 Haus 7
97076 Würzburg
Fon: 0931 20 08 23 90 
Fax: 0931 20 08 23 91 
E-Mail: post@vds-bildungsakademie.de
Hinweis(e) Weitere Informationen zu dieser Veranstaltung entnehmen Sie bitte unserer Homepage: www.vds-bildungsakademie.de
Leitung vds Bildungsakademie
Dozentinnen/Dozenten Michael Dohmen und Daniel Esser
Dauer in Halbtagen 5
Zeitraum 20.10.2017 15:00 bis 22.10.2017 16:00
Kosten 280,00€
Ort Kirchbergschule, Bensheim
Veranstaltungsnummer 0147952308
Interne Veranstaltungsnummer 17.2-4603

Die Anmeldung zu dieser Veranstaltung muss über die Seiten der Akkreditierungsstelle erfolgen. Suchen Sie dort bitte nach Ihrer Veranstaltung (Veranstaltungsnummer: 0147952308) und folgen Sie den Anweisungen und Hilfen der Akkreditierungsstelle.

Vielen Dank.