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Qualifizierungsmaßnahme in ETEP - Entwicklungspädagogische Förderung von Kindern und Jugendlichen mit Verhaltensauffälligkeiten

Thema Qualifizierungsmaßnahme in ETEP - Entwicklungspädagogische Förderung von Kindern und Jugendlichen mit Verhaltensauffälligkeiten freigegeben
Inhalt/Beschreibung

Diese Qualifizierungsmaßnahme umfasst die Vorstellung und praktische Umsetzung des entwicklungspädagogischen Programms ETEP. Das Programm liefert ein Kompetenzmodell,
- das von den Stärken und Ressourcen jedes einzelnen Kindes ausgeht,
- das die Einschätzung des sozial-emotionalen Entwicklungsstandes ermöglicht, aus welchem eine Förderplanung abgeleitet werden kann,
- das eine den Entwicklungszielen entsprechende Unterrichtsplanung und - gestaltung ermöglicht,
- das mit proaktiven Interventionsstrategien den Aufbau sozial- emotionaler Kompetenz stützt,
- das die Wirkung der Förderung regelmäßig evaluiert und daraus Veränderungen ableitet.
Die Fortbildungsmaßnahme erstreckt sich über einen Zeitraum von 1,5 Jahren. Sie gliedert sich in den Theorie-Anteil, regelmäßige Durchführung von ETEP-Unterricht, zwei Unterrichtshospitationen der Trainerinnen bei den Teilnehmer*innen mit anschließender Beratung, sowie die Abnahme des "ETEP-Zertifikates für pädagogische Fachkräfte".
Folgende Themen werden in der schuljahresübergreifenden Fortbildung bearbeitet:
- Einführung in des ETEP-Konzept,
- Einsatz des ELDiB (Diagnoseinstrument),
- Kenntnisse und Analysen von sozial-emotionalem Verhalten,
- Formulieren von Entwicklungszielen,
- Gestalten von Lernprozessen,
- Möglichkeiten der Unterrichtsgestaltung,
- Kennenlernen von Interventionsstrategien,
- Kennenlernen von Möglichkeiten positiver Verhaltenssteuerung,
- Entschlüsseln von Verhalten.

Zu erwerbende Fähigkeiten und Fertigkeiten

Das Angebot zielt auf die Professionalisierung von Lehrkräften in der Anwendung entwicklungspädagogischer Diagnostik und Unterrichtsverfahren.
Die Teilnehmer*innen erfahren,
- wie Entwicklungspädagogik es ihnen ermöglicht, sozial-emotionale Kompetenz bei Schülerinnen und Schülern aufzubauen;
- wie sie dem Förderbedarf von verhaltensauffälligen Kindern gerecht werden können;
- dass das Programm sowohl in der präventiven Arbeit als auch bei Kindern mit besonders hohem Förderbedarf in der sozial-emotionalen Entwicklung einsetzbar ist.

Themenbereich Diagnose von Lernausgangslagen und Lernentwicklung, Lernberatung und Förderkonzepte, Umgang mit Heterogenität
Fächer/Berufsfelder kein Fachbezug
Zielgruppe(n) Erzieher/innen, Lehrkräfte, Sozialpädagogische Fachkräfte
Schulform(en) Förderschule/Grundschule oder Sek. I
Veranstaltungsart Einzelveranstaltung
Bildungsregion Bildungsregion Hersfeld-Rotenburg/Werra-Meißner
Anbieter/Veranstalter
SSA LK Hersfeld-Rotenburg/Werra-Meißner
Jürgen Franz
Rathausstr. 8
36179 Bebra
Fon: 06622/914-0 
Fax: 06622/914-119 
E-Mail: FORTBILDUNG.SSA.BEBRA@KULTUS.HESSEN.DE
Hinweis(e) Anmeldeinformation: Hilfreich ist die Anmeldung von Tandems. (z.B. 2 Regelschullehrer*innen, 1 Regelschullehrer*in + BFZ Lehrer*in bzw. Sozialpädagog*in)   Ansprechpartner: Katrin Seyfarth
Dozentinnen/Dozenten Tanja Kammann, Cornelia Ahlborn
Dauer in Halbtagen 12
Zeitraum 29.10.2020 09:00 bis 10.06.2021 17:00
Kosten 70,00€
Ort Staatliches Schulamt Bebra, Rathausstraße 8, 36179 Bebra
Veranstaltungsnummer 0209955701
Interne Veranstaltungsnummer 51036181

Die Anmeldung zu dieser Veranstaltung muss über die Seiten der Akkreditierungsstelle erfolgen. Suchen Sie dort bitte nach Ihrer Veranstaltung (Veranstaltungsnummer: 0209955701) und folgen Sie den Anweisungen und Hilfen der Akkreditierungsstelle.

Vielen Dank.